Diözesangeschichte: Neuer Baustein für Innsbrucker Euregio-Ausstellung
Neues Kapitel ergänzt die Ausstellung des historischen Tirols im Euregio-Infopoint in Innsbruck – Auch für Schülerinnen und Schüler geeignet – Interaktiv in vier Sprachen abrufbar
INNSBRUCK (LPA). "Diözesangeschichte in der Euregio", so lautet der Titel eines weiteren interaktiven und mehrsprachigen Bausteins, der die ständige Euregio-Ausstellung im Euregio-Infopoint in Innsbruck (Tirol) bereichert. Die Ausstellung wurde am Donnerstag, 17. Oktober, von Tirols Landeshauptmann Anton Mattle, Innsbrucks Bischof Hermann Glettler und Veronika Sexl, Rektorin der Universität Innsbruck, eröffnet. Das neue Kapitel gibt Einblick in die Geschichte von Kirche und Klöstern zwischen Landeserschließung, geistlicher Tradition und kulturellem Erbe, beschreibt Persönlichkeiten im religiösen Leben und zeigt die heutige religiöse und konfessionelle Vielfalt in der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino auf.
Die Ausstellung bietet Wissenswertes über Geschichte und Entwicklung der Euregio: vom Ötzi bis zu aktuellen Projekten. Zwölf Karten stellen die bewegte Geschichte des historischen Tirols im Zeitraffer dar.
"Die Ausstellung ist sowohl für Erwachsene als auch für Schülerinnen und Schüler spannend, abwechslungsreich und lehrreich", informierte Mattle und dankte allen Beteiligten – allen voran Kurt Scharr und seinem Team vom Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie (Universität Innsbruck) sowie dem Leiter des Tiroler Landesarchivs Christoph Haidacher, für deren qualitätvolle Expertise.
Bischof Glettler verwies auf die "jahrhundertelangen christlichen Impulse nicht nur im religiösen Leben, sondern auch in Bildung, Wissenschaft und Kultur, im Sozialen und Gesundheitswesen. Dieses Erbe wird das gesellschaftliche Miteinander in der Euregio weiterhin grenzüberschreitend bereichern."
Rektorin Sexl freut sich besonders "über den interaktiven Ansatz, der die Geschichte und kulturelle Vielfalt der Euregio auch für die junge Generation erlebbar. Gerade sie ist es entscheidend, die Wurzeln und Entwicklungen unserer Region zu verstehen, um die Zukunft aktiv mitzugestalten."
Zur Ausstellung
Auf Deutsch, Englisch, Italienisch und Ladinisch zeigt die Ausstellung die Schwerpunkte Herrschaftsgeschichte, Historische Zeitreise, Bergbau, Diözesangeschichte; Marksteine der Euregio; Euregio-Statistik; Euregio-Kalender; Lawinenreport; Tour of the Alps.
Die Ausstellung im Euregio-Infopoint Innsbruck (Wilhelm-Greil-Straße 17; Tel.: +43 512 5082355; euregio@tirol.gv.at) kann kostenfrei besucht werden (Mo.-Do. 9-12 und 14-17 Uhr; Fr. 9-12 Uhr). Führungen (für Gruppen auch außerhalb der Öffnungszeiten) sind unter Terminvereinbarung buchbar.
red/gst
Bildergalerie
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- Die Ausstellung „Diözesangeschichte in der Euregio“ wurde (v. l.) von Tirols Landeshauptmann Anton Mattle, der Rektorin der Universität Innsbruck, Veronika Sexl und Innsbrucks Bischof Hermann Glettler eröffnet. (Foto: Land Tirol/Dorfmann) » [IMG 3 MB]
- Nach der Banddurchschneidung: (v. l.) Tirols Landeshauptmann Anton Mattle, Rektorin Veronika Sexl und Bischof Hermann Glettler. (Foto: Land Tirol/Dorfmann) » [IMG 3 MB]
- Waren wesentlich in die Gestaltung der Ausstellung involviert: (v. l.) Christoph Haidacher, Tiroler Landesarchiv, Julia Hörmann-Thurn und Taxis, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck, und Emanuele Curzei, Institut Lettere e Filosofia der Universität Trient. (Foto: Land Tirol/Dorfmann) » [IMG 2 MB]
- Kurt Scharr (im Bild) und sein Team vom Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck brachten ihre Expertise in die neuen Ausstellungsinhalte zur Diözesangeschichte ein. (Foto: Land Tirol/Dorfmann) » [IMG 1 MB]


