Studieren in Deutschland
Welche Arten von Hochschulstudien gibt es?
Universitäten vermitteln vor allem theoretisches Wissen und das Studium ist stark wissenschaftlich orientiert. Universitäten verfügen zudem über das Promotionsrecht – d.h. man kann dort einen Doktorgrad erwerben. Manche Universitäten haben sich auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert: zum Beispiel Technische Universitäten (TU) oder Pädagogische Hochschulen (PH).
An Hochschulen für angewandte Wissenschaften bzw. Fachhochschulen ist das Studium praxisorientierter und stärker den Anforderungen im Berufsleben angepasst.
Kunst-, Film- und Musikhochschulen bieten Studiengänge in den bildenden und darstellenden Künsten, im Bereich Film (Regie, Kamera, Drehbuch …) bzw. in musikalischen Fächern an.
Voraussetzung ist ein besonderes Talent (immer Aufnahmeprüfung!).
In einem dualen Studium wird die akademische Ausbildung noch stärker mit dem Einstieg ins Berufsleben verknüpft. Es kann an Universitäten oder Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften angeboten werden. Man schreibt sich ins Studium ein und schließt einen Vertrag mit einem Unternehmen ab, da die Ausbildung an beiden Lernorten stattfindet.
In Deutschland gibt es über 420 Hochschulen, darunter staatliche, private und kirchliche. Am häufigsten sind Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften, gefolgt von Universitäten.
Zur Studienübersicht: www.hochschulkompass.de oder www.studienwahl.de
Letzte Aktualisierung: 18/08/2026